SEPA-Umstellung ab November 2026

SEPA-Umstellung 2026: Altversionen laufen zum 1. November aus

Wichtige Kundeninformation für Unternehmen, Buchhaltung und kaufmännische Software

Seit 2025 läuft die Übergangsphase für die Einführung der neuen SEPA-Formate. Diese Übergangsfrist endet endgültig am 1. November 2026. Ab diesem Stichtag werden die älteren SEPA-Formatversionen 3.0 bis 3.6 nicht mehr unterstützt. Einen weiteren Aufschub oder eine Verlängerung der Frist wird es nicht geben.

Unternehmen, die Zahlungsdateien für SEPA-Überweisungen, Lastschriften, Eilüberweisungen oder Auslandszahlungen erstellen und an ihre Bank übermitteln, sollten ihre Software rechtzeitig aktualisieren. Andernfalls besteht das Risiko, dass Zahlungsdateien nicht mehr verarbeitet werden und Zahlungen verzögert oder zurückgewiesen werden.

 

Was bedeutet das Auslaufen der SEPA-Versionen?

SEPA-Zahlungen werden in standardisierten XML-Dateien an Banken übertragen. Diese Formate werden regelmäßig weiterentwickelt, um die neuen gesetzlichen und technischen Anforderungen umzusetzen. Mit dem Stichtag zum 01.11.2026 werden nun ältere Formatversionen endgültig abgeschaltet. Danach akzeptieren viele Banken nur noch die aktuellen SEPA-Formate.

Im Rahmen der Umstellung auf den internationalen Zahlungsstandard ISO 20022 werden zudem die bisherigen Kontoauszugsformate MT940 und MT942 schrittweise durch die modernen CAMT-Formate camt.053 und camt.052 (Version 08) ersetzt. Diese neuen XML-basierten Formate ermöglichen eine deutlich bessere Automatisierung, strukturierte Datenverarbeitung und höhere Datenqualität.

Für Sie als Unternehmen bedeutet das: Veraltete Zahlungsformate können nach dem Stichtag nicht mehr genutzt werden.

 

Wer ist von der SEPA-Umstellung betroffen?

Die Umstellung betrifft insbesondere Unternehmen, die:

  • SEPA-Überweisungen erstellen,
  • SEPA-Lastschriften einziehen,
  • Eil- oder Auslandszahlungen übermitteln,
  • oder Zahlungsdateien über EBICS, FinTS oder Banking-Software an ihre Bank senden.

Auch wenn Ihre Zahlungsabläufe heute problemlos funktionieren, kann eine ältere Programmversion Ihrer eingesetzten Software im Hintergrund noch ein veraltetes SEPA-Format verwenden.

 

Warum erfolgt die SEPA-Umstellung?

Mit den neuen SEPA-Versionen werden unter anderem die folgenden Anforderungen unterstützt:

  • SEPA 3.9 und aktuelle XML-Formate
  • Empfängerprüfung (Verification of Payee / VoP)
  • strukturierte bzw. hybride Adressdaten
  • verbesserte Unterstützung für Echtzeit-, Eil- und Auslandszahlungen

Die neuen Formate sorgen für mehr Sicherheit, bessere Datenqualität und eine zuverlässigere Verarbeitung im europäischen Zahlungsverkehr.

 

Empfehlungen für Kunden

Alle relevanten Anforderungen der aktuellen SEPA-Version 3.9 wurden daher auch in unserer Software wave™ umgesetzt. Dazu gehören die Unterstützung der neuen Zahlungsformate sowie – auf Wunsch – die Übertragung strukturierter Adressdaten.

Der in userem Warenwirtschaftssystem integrierte SEPA-Programm-Assistent ist darauf ausgerichtet, dass dieser den aktuell gültigen SEPA-Standard unterstützt und Ihre Zahlungs- und Exportdaten im erforderlichen SEPA-Format erstellt. Damit sind Sie für die verbindliche Umstellung zum 1. November 2026 bestens vorbereitet. Die aktuelle Programmversion können Sie über Ihren Kundenzugang herunterladen.

Wenden Sie sich bei Fragen zur SEPA-Umstellung gerne an uns. Wir unterstützen Sie bei der Installation und Einrichtung Ihrer Software.

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Quellen: Sparkasse Oder-Spree, Bildressource: Foto von Vitaly Gariev auf Unsplash

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